Der Klangstein am Dreisesselberg

 

Auf dem Wanderweg des Kammes vom Dreisesselberg findet man auf der Spitze eines aufgetürmten Steingebildes einen tonnenschweren Stein. Bei genauerem Betrachten kann man erkennen, dass dieser unterstützt wurde von untergeschobenen Keilblöcken, sodass er nicht flächenbündig, sondern nur auf zwei Punkten auf dem darunterlegenden Steinblock aufliegt. Warum wohl? Die Mystery‐Forscherin und Kraftplatzexpertin Gabriele Lukacs klärte uns auf. Es handelt sich um einen sogenannten „Klangstein“.

Buchquelle: Marcus E. Levski, Der Magische Dreisesselberg, Ancient Mail Verlag 

 

Das steinerne Meer am Dreisesselberg

 

Ein Berg der Götter – so wird der Dreisesselberg im Nationalpark des Bayerischen Waldes mit Anschluss an die Bergkette vom Kaitersberg über den Rachel und den Lusengipfel genannt. Ein Berg, der bekannt ist für seine mächtigen und bizarren Felsformationen, aber auch für seine undurchdringlichen Wälder und seine Sagen und Legende wie dem steinernen Meer. Buchquelle: Marcus E. Levski, Der Magische Dreisesselberg, Ancient Mail Verlag 

 

 

Die Teufelsschüssel

 

Der Dreisesselberg an sich ist ein „geomantisches Wunderwerk“. So beschreibt der Buchautor Günther Kantilli diesen Kraftort und bezeichnet ihn wie auch die Teufelsschüssel ähnlich dem griechischen Olymp als „Sitz der Götter“ mit kosmischen Einstrahlungspunkten. Unzählige Kraftplätze sollen sich an diesem Berg befinden und er soll förderlich sein, um Inspiration zu tanken oder auch zu erhalten. Bemerkenswert ist auch die These, dass dieser Berg und die Teufelsschüssel in Oberschwarzenberg als ein Kraftzentrum angesehen wird, das bis nach Linz in Oberösterreich ausstrahlen sollte.  Buchquelle: Marcus E. Levski, Der Magische Dreisesselberg, Ancient Mail Verlag 

 

Der Russenstein 

 

Das Mühlviertel war bis zum Jahre 1955 von den Russen besetzt. Die Gemeinde Klaffer am Hochficht kann von diesen historischenEckdaten eine lange Geschichte erzählen. Und man wird auch fündig, wenn man sich durch die Geschichtsbücher wühlt. Lange Zeit

waren Soldaten in dieser Gegend untergebracht. Die Russen bauten damals in dieser Gegend einen Truppenübungsplatz und einen Schießplatz auf einer Waldwiese. Heute kann man feststellen, dass alles überwachsen ist. Nur der „Russenstein“ ist mitten im Wald neben einer Forststraße sichtbar. Während des Krieges hatten Soldaten „Tod dem Organisator des Krieges“ in diesen Stein gekratzt, weshalb dieser auch ein Mahnmal darstellt. Steinkreise mit benachbarten und bizarren Einzelsteinen in die‐

sem Waldstück sind eine wahrliche Inspiration für Neues! Buchquelle: Marcus E. Levski, Der Magische Dreisesselberg, Ancient Mail Verlag 

 

Nepomuk-Kapelle

 

Dieser starke Kraftplatz am Dreisesselberg befindet sich dort, wo – wenig überraschend – die kleine Kapelle zu Ehren des Bischofs Neumann errichtet wurde. Darüber gesetzt wäre korrekter, denn sie sitzt wirklich an einer Stelle, die als stark aufladend empfunden wird. Im Rü‐ cken hat man einen gigantischen Steinturm mit Aussichtsplattform, am Fuß des Turms eine Steinformation, die wie ein megalithisches Ganggrab wirkt und nach vorne schweift der Blick bis zu den Alpen. Ein fantastisches Panorama, das den Geist und die Seele fliegen lässt. Einige Einheimische berichten, dass an dieser Kapelle zum 15. auf den 16. August ein Portal in das Reich der Naturwesen aufgehen soll. Zitat eines Wirtes in bayerischem Dialekt: „Jo woast, jedes Jahr zur sölben Zeit am 15. August geht do oben des Türl auf, wo die Zwergal auskuman. Des hot mei Großvater a scho gwusst.“ Buchquelle: Marcus E. Levski, Der Magische Dreisesselberg, Ancient Mail Verlag 

 

Herzkapelle in Oberschwarzenbergpage59image42475584

 Bemerkenswert ist auch die Kapelle am Straßenrand bei Oberschwarzenberg, die südlich unterhalb der Teufelsschüssel liegt, mit ihrer Geschichte. So wird berichtet, dass diese kleine und eher unscheinbare Kapelle, die die Herz‐Jesu‐Symbolik enthält, durch das Stift Schlägl im Jahre 1719 neben anderen Glasbauhütten/Kapellen „aktiviert“ wurde. Der Name kommt daher, dass hier ab dem Jahre 1638 das berühmte Böhmerwaldglas erzeugt wurde. Das Aushängeschild dieser Kapelle zeugt von der kleinen Ungereimtheit, dass diese im Jahre 1915 – also fast 200 Jahre später – errichtet und 2012 einer vollständigen Sanierung unterzogen wurde. Nach Rücksprache mit einem Einheimischen wurde deutlich, dass dies eine besondere Kapelle oder vielmehr ein besonderer Ort ist. Es wurde gesagt, dass sich dort jedes Jahr an Weihnachten zu einer bestimmten Zeit sieben Engel an der Straße zeigen würden, um den Besucher dazu einzuladen, die Majestät Christi zu erfahren. Buchquelle: Marcus E. Levski, Der Magische Dreisesselberg, Ancient Mail Verlag